Cover des Buches "Entfremdung vom authentischen Ich" von Aline Raschkowski

"Entfremdung vom authentischen Ich - Was uns von uns selbst entfernt"

Selbstentfremdung betrifft alle Menschen. Manche mehr und manche weniger, doch kaum jemand macht sich Gedanken über das Thema. Dabei ist Selbstentfremdung entscheidend für das innere Glück, die Zufriedenheit, ein erfolgreiches Leben, persönliches Wachsen und die Qualität unserer Beziehungen. Aus diesem Grund ist es wichtig, das Maß der eigenen Selbstentfremdung zu kennen, sich dafür zu sensibilisieren.

Doch wo begegnet uns Selbstentfremdung? Überall! Wann immer wir uns verstellen, uns dem äußeren Druck unterwerfen, gesellschaftliche Ideale erfüllen wollen, Berufe aus der „Not“ ergreifen oder uns im Strudel negativer Gedanken verlieren, leben wir von uns selbst distanziert. Durch diese Entfernung ermüden wir rasch. Uns fehlt die Kraft für das Wesentliche. Unsere Ziele entwickeln sich zu Träumen und scheinen unerreichbar zu sein. Das begünstigt einen Lebensverlauf, der nichts mit unserem eigentlichen Seelenruf zu tun hat.

Umso wichtiger ist es, die Zeichen der Selbstentfremdung zu verstehen. Innerhalb des Ihnen vorliegenden Buches erhalten Sie umfassendes Wissen zum Thema Selbstentfremdung. Sie erfahren, an welchen Stellen und in welchen Lebensphasen Selbstentfremdung das Fundament für das spätere Leben legt. Im Zuge dessen wächst Ihr Bewusstsein für das Thema, was Ihnen die Möglichkeit zur Selbstannäherung gibt.

 
Cover des Buches "Als ich das Geschenk der Angst öffnete und ein Wunder darin fand" von Aline Raschkowski

"Als ich das Geschenk der Angst öffnete und ein Wunder darin fand"

Die Angst treibt Menschen umher, sucht sie an das Wesentliche zu erinnern und hinterlässt doch ein Schlachtfeld innerer Zerissenheit. Viele begreifen Angst als böswilligen Begleiter und streben nach einer Loslösung von dieser inneren Widrigkeit. Dies mag nicht gelingen und so stehen sie der Frage nach Kampf oder Flucht gegenüber.

Auch mir erging es so und auf der ewigen Suche nach der Wahrheit begann ich den sanften Tönen der Angst zu lauschen – statt mich lediglich auf das imposante Orchester zu konzentrieren. Was die Botschaft der Angst ist, konnte ich erst nach Jahren in der Abgeschiedenheit erkennen. Vorab galt es zu verlieren, um zu gewinnen.

Im Zuge meines jugendlichen Lebens fasse ich das Ziel eines Mathematikstudiums ins Auge. Plötzlich beginnen mich massive Panikattacken zu ereilen. Innerhalb der folgenden Monate ziehe ich mich vermehrt zurück, verlasse das Haus nicht mehr, Freunde beginnen sich zu distanzieren. Eines Tages ziehe ich die Vorhänge zu, meine Welt war in Dunkelheit gehüllt. Ständig begleitet mich die Angst vor der Angst und eine Flucht aus diesem inneren Verlies scheint unmöglich zu sein – der Tod lauert schweigend vor der Tür.

Lediglich meine Träume führen mich zurück ins Leben. Sie bieten neue Blickwinkel, führen mich in mein Innerstes und bringen ihre eigene Botschaften ein. Nach einer Zeit weiß ich jene einzuordnen und bewege mich nach 20 Jahren der Angst endlich wieder dem Leben entgegen.